Willkommen beim NABU Grafschaft Bentheim

Für Mensch und Natur

Der Naturschutzbund Deutschland e.V. - NABU - möchte Menschen dafür begeistern, sich für die Natur einzusetzen. Wir wollen, dass auch kommende Generationen eine Erde vorfinden, die lebenswert ist, die über eine große Vielfalt an Lebensräumen und Arten, sowie über gute Luft, sauberes Wasser, gesunde Böden und ein Höchstmaß an endlichen Ressourcen verfügt. Die NABU Kreisgruppe Grafschaft Bentheim setzt sich vor Ort für diese Ziele ein. Ihre Ansprechpartner finden sie hier.

NABU ruft zum Insektenzählen auf

        Foto: Annelen Möller-Busmann

Beim Insektensommer, der vom 31. Juli bis 9. August in die zweite Zählrunde geht, rufen wir Sie wieder dazu auf, sich für eine Stunde lang Schmetterlinge und weitere Insekten genauer anzusehen, zu zählen und dem NABU zu melden. Weiter Informationen siehe hier

Besichtigung NABU Naturstation "Weiße Riete" in Schüttorf

Information und Unterschriften zum Volksbegehren Artenschutz sind möglich

An den ersten vier Sonntagen im August (2. Aug.; 9. Aug.; 16. Aug. und 23. Aug.) kann die NABU Naturstation in der „Weißen Riete“ in Schüttorf (Nähe Quendorfer See/Campingplatz) in der Zeit von 10.00 bis 12.30 Uhr besichtigt werden. Da bisher alle öffentlichen Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen mussten soll die Öffnung an vier aufeinander folgenden Sonntagen vielen Naturinteressierten die Möglichkeit geben, sich zu informieren, oder mit Gleichgesinnten ins Gespräch zu kommen.

Man kann hier eine Naturentwicklung aus zweiter Hand kennenzulernen. NABU Mitglieder haben einen ehemaligen Maisacker in ein Naturparadies verwandelt. 67 verschiedene Vogel-, 10 Säugetier-, 2 Reptilien-, 4 Amphibienarten sowie 62 verschiedene Insekten, Weichtiere und Spinnen wurden hier gezählt und beobachtet. An anschaulichen Beispielen werden Ideen für den heimischen Garten gezeigt.

Weitere Informationen zur Naturstation siehe  hier.

Außerdem besteht die Möglichkeit, sich über das Volksbegehren Artenschutz zu informieren und zur Unterstützung Unterschriften zu leisten.

 

Volksbegehren Artenvielfalt

Das Volksbegehren Artenvielfalt sieht die in Schlachtbetrieben aufgetretenen, gehäuften Corona-Fälle als „weiteres deutliches Signal dafür, dass der Einstieg in die Agrarwende gerade auch im Top-Agrarland Niedersachsen notwendiger ist denn je. Wir müssen jetzt für Mensch und Natur handeln – mit dem Volksbegehren können wir besseren Artenschutz in Niedersachsen erreichen. Mehr als 140 Verbände, Firmen und Parteien unterstützen inzwischen das Volksbegehren.

 

Wussten Sie dass:

 ·      - 50% von 11.000 niedersächsischen Tier- und Pflanzenarten in ihrem Bestand bedroht sind?

·       - 62 % aller Wildbienenarten in ihrem Bestand gefährdet sind?

·       - 14 Millionen Vogelbrutpaare bundesweit seit 1992 verschwunden sind?

Um das Artensterben zu stoppen und den Natur- und Umweltschutz zu stärken, haben sich mittlerweile mehr als 170 Bündnispartner in Niedersachsen zur Initiative

 

 Volksbegehren Artenschutz Niedersachsen

www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt

  zusammengeschlossen.

 

Wir sind aber auf intakte Ökosysteme angewiesen – nicht nur saubere Luft und sauberes Trinkwasser, auch die Versorgung mit gesunden Lebensmitteln hängt davon ab. Die immer intensivere Landwirtschaft ist einer der Hauptverursacher des Artensterbens. Naturforscher der Leopoldina bestätigten kürzlich, dass 80 Prozent des Biodiversitätsverlusts auf das Konto der intensivierten Landwirtschaft gehe. Deshalb darf es ein "Weiter-So" nicht geben. Wir müssen jetzt handeln.
Besseren Artenschutz gibt es nur mit besseren Gesetzen. Ankündigungen, Absichtserklärungen und freiwillige Selbstverpflichtungen helfen den bedrohten Tier- und Pflanzenarten wenig. Es braucht verbindliche Reglungen, an die sich alle halten müssen und die Entschädigungszahlungen für Landwirte sichern.

 

Viele Menschen sind besorgt, dass Klimakrise und Artensterben unumkehrbare Schäden anrichten. Wir brauchen 610.000 Unterschriften für das Volksbegehren Artenvielfalt, damit besserer Tier- und Pflanzenschutz in Niedersachsen Gesetz wird. Das sind zehn Prozent aller Menschen, die in Niedersachsen wahlberechtigt sind.

 

Auch in der Grafschaft Bentheim hat sich ein Aktionsbündnis gegründet um das Volksbegehren und die Unterschriftensammlung zu organisieren.

 

Um das Volksbegehren abzuwehren hat die Niedersächsische Landesregierung einen Vertrag "Der niedersächsische Weg" mit dem NABU, BUND, Landvolk und Landwirtschaftskammer abgeschlossen.
Der "Niedersächsische Weg" und das "Volksbegehren Artenvielfalt" widersprechen sich nicht - im Gegenteil: nur mit dem Druck der Unterschriftensammlung kann es gelingen, den "Niedersächsischen Weg" - wie beschlossen - umzusetzen.

Zu viel Gülle in der Grafschaft Bentheim

Der Rückgang der Artenvielfalt ist mittlerweile bei vielen Bürgern angekommen. In zahlreichen Gesprächen, Telefonaten und E-Mails teilen besorgte Bürger regelmäßig dem NABU ihre Sorgen über den Artenrückgang mit. Hierfür werden insbesondere Massentierhaltung und Monokulturen verantwortlich gemacht. Gülle ist dabei ein richtiges Reizthema geworden.

Weitere Informationen: siehe hier

Veranstaltungshinweis:

Aufgrund der Corona Pandemie fallen alle Veranstaltungen bis auf weiteres aus.

Mitmachen bei der Aktion Insektensommer

Insekten zählen und dem NABU melden

               Foto: Gerd Butke

Im Frühjahr und Sommer ist Insektenzeit. Vom 29.5. bis 7.6. und vom 31.7. bis 9.8. sind alle Naturfreund*innen aufgerufen Insekten auf dem Balkon, im Garten oder Wald eine Stunde lang zu zählen und sie dem NABU zu melden. Weitere Informationen: siehe hier

Insektenrückgang stoppen

               Foto: Gerd Butke

Insekten spielen eine wichtige Rolle in der Natur. Als Bestäuber für viele Pflanzen oder als Nahrung für verschiedene Tiere wie Igel oder Vögel. Doch sie sind nicht nur nützlich, sondern sind auch schöne und faszinierende Tiere, die es zu entdecken lohnt, und die dem Garten eine lebendige Vielfalt schenken.

Wer Insekten unterstützen und ihnen im Garten einen Rückzugsort bieten möchte, kann dies mit der richtigen Pflanzenauswahl, einigen nützlichen Elementen und viel Geduld tun. Auf diesen Seiten geben wir jede Menge konkrete Tipps, wie man die kleinen Nützlinge in den eigenen Garten locken kann: siehe hier

Liebesbote auf der Roten Liste

Die Turteltaube ist der Vogel des Jahres 2020

                 Foto: Rosl Rößner

Sie ist ein Symbol für die Liebe, doch ihre Lebensbedingungen sind wenig romantisch: Die Turteltaube wurde vom NABU und seinem bayerischen Partner LBV zum „Vogel des Jahres 2020“ gewählt. Damit wollen die Verbände darauf aufmerksam machen, dass die Turteltaube stark gefährdet ist. Seit 1980 ist der Bestand um fast 90 Prozent zurückgegangen, ganze Landstriche sind turteltaubenfrei, unsere kleinste Taube findet kaum noch geeignete Lebensräume. Zudem ist sie durch die legale und illegale Jagd im Mittelmeerraum bedroht.

Weitere Informationen: siehe hier

 

Jagdstopp für Turteltauben

 

Besonders im Süden Europas wird die Turteltaube massiv bejagt – und das überwiegend legal. Die EU-Kommission muss jetzt eingreifen und in allen EU-Ländern ein Jagdverbot aussprechen. Unterschreiben Sie bis zum 13. Februar 2020 unsere Forderungen an Umweltministerin Svenja Schulze, damit sie sich in Brüssel für einen Stopp der Turteltaubenjagd einsetzt.

 

Unterschreiben sie bitte: hier gehts zur Unterschriftenliste.

Nistkästen selber bauen

Praktische Anleitungen für Meise, Kleiber und Co.

              Foto: Gerd Busmann

Viele Vögel kämpfen neben der Futtersuche vor allem damit, einen geeigneten Brutplatz zu finden. Insbesondere die intensive Nutzung der Landschaft, aber auch die übertriebene Ordnungsliebe des Menschen in seinem unmittelbaren Wohnumfeld erschwert der heimischen Tierwelt die Wohnungssuche.Nistkästen erfüllen übrigens auch im Winter wichtige Aufgaben. Ob Meisen, Kleiber, Eichhörnchen und Schmetterlinge – selbst die wetterbeständigsten Outdoor-Profis schätzten eine warme Schlafstube. Manchem Vogel könne die Nisthilfe im Winter sogar das Leben retten. Weitre Informationen: hier

Naturgärten

Ein privater Beitrag zum Artenschutz

In unseren modernen, sterilen Hausgärten finden viele Tiere keine Lebensräume mehr.

Jeder Gartenbesitzer kann helfen.

Weitere Informationen: hier

Tagfalter- und Libellenmonitorung des NABU Grafschaft Bentheim

Fotos (in Bildfolge): Gerd Butke, Armin Siemering, Gerd Butke, Jürgen Lehmann, Hilde Slaar,

Helge Lansen, Siegfried Schaller

2019 wurde vom NABU erstmals ein Tagfalter- und Libellenmonitoring in der Grafschaft Bentheim durchgeführt. Ziel war es, zu dokumentieren, wie viele Tagfalter –und Libellenarten in der Grafschaft vorkommen. Es beteiligten sich 22 Personen an dieser Aktion, die  ihre Sichtungen mitteilten und oft Belegfotos mitschickten. 

Die Aktion wurde von NABU-Mitglied Gerd Butke betreut. Hier sein Bericht.

 

Handys und Smartphones für den Insektenschutz sammeln

          Die Sammelbox präsentieren (von links): Heidi Wigger und Gundula Pötter - Samtgemeindebücherei

          Neuenhaus sowie Günter Klümper - NABU Grafschaft Bentheim

In der Samtgemeindebücherei Neuenhaus steht seit Dienstag den 28. Januar 2020, eine Sammelbox für alte Handys und Smartphones.In deutschen Schubladen schlummern mehrere Millionen alte Handys und Smartphones und die Samtgemeindebücherei Neuenhaus möchte helfen, diese Ressourcen wieder nutzbar zu machen und so einen Beitrag für mehr Nachhaltigkeit leisten. Partner bei diesem Projekt ist der NABU Grafschaft Bentheim, der die Altgeräte an den Projektpartner Telefonica weiterleitet. Abhängig vom Erlös aus Recycling und Wiederverwertung der Altgeräte erhält der NABU eine Spende.. Diese Spendengelder fließen dann in einen Insektenschutzfonds, so dass ein zusätzlicher Beitrag für den Naturschutz geleistet werden kann.

Der Storch kommt zurück in die Grafschaft

Der Wappenvogel des NABU brütet seit einiger zeit wieder erfolgreich in der Grafschaft Bentheim. Dies haben wir zum Anlass genommen, ein Monitoring für den Weißstorch in der Grafschaft durchzuführen. Das Monitoring wollen wir auch in den nächsten Jahren weiterführen um so mehr Informationen über die Bestandsentwicklung zu erhalten. 

weitere Informationen unter: stoerche-grafschaft-bentheim.de

2.199 Tiere gerettet! Amphibienschutzzäune im Bereich Nordhorn-Range erneut voller Erfolg

                        Fotos: Armin Siemering

Bereits seit über 5 Jahren wird auf Initiative der NABU-Kreisgruppe Grafschaft Bentheim, ein Amphibienschutzzaun entlang des Ems-Vechte-Kanals bei der Nordhorn-Range eingesetzt. In der diesjährigen Wandersaison konnten auf diese Weise 2.199 Erdkröten und 61 Frösche gerettet werden. Leider wurden auch wieder 46 tote Kröten gezählt. Für das Gelingen dieser Aktion haben Soldaten der Luft-, Bodenschießplatzkommandantur Nordhorn wieder die Verantwortung übernommen. Die Finazierung der Aktion erfolgte durch die Stadt Nordhorn, die Gemeinde Wietmarschen und der Natuturschutzbehörde des Landkreises Grafschaft Bentheim.

weiter Informationen siehe hier

Naturschätze in der Grafschaft Bentheim

Kennen Sie ihre Heimat ?

Der NABU möchte Ihnen interessante und schöne Landschaftsteile und Naturschutzgebiete in der Grafschaft Bentheim vorstellen.

Weitere Informationen: siehe hier

Fotos: Annelen Möller-Busmann, Gerd Busmann, Armin Siemering, Wilfried Jürges

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Naturschutzjugend

NAJU Gruppe Nordhorn

und

NAJU Gruppe Schüttorf

Silas Suntrup

Tel.: 0157 39019112

 

Weitere Informationen zur Jugendarbeit :siehe hier

Über 12 Millionen Vogelbrutpaare weniger in Deutschland

Foto: Silas Suntrup

Weitere Informationen: siehe hier

Wissenschaftler belegen dramatisches Insektensterben

Wildbiene              Foto: Gerd Butke

27 Jahre wurden Schutzgebiete untersucht – die Ergebnisse sind erschreckend: Mehr als 75 Prozent weniger Biomasse bei Fluginsekten.

Weitere Informationen: siehe hier