Der Storch kommt zurück in die Grafschaft Bentheim

Fotos: Wilfried Jürges

Der Wappenvogel es Naturschutzbundes (NABU) brütet seit einiger Zeit wieder erfolgreich in der Grafschaft Bentheim. Die auch als „Meister Adebar“ und „Klapperstorch“ bezeichneten Kinderlieferanten hatten es mit dem eigenen Nachwuchs in den letzten Jahrzehnten schwer bei uns.

Weißstörche waren früher Charaktervögel der Grafschaft Bentheim und weit verbreitet. Etwa ab 1930 ist der Weißstorch als Brutvogel bei uns verschwunden. Hin und wieder wurden lediglich Durchzügler beobachtet. Veränderungen in der Landschaft, insbesondere die Entwässerung von Feuchtgebieten, der Grünlandumbruch, der gefährliche Vogelzug bis nach Afrika und die Veränderungen in den Überwinterungsgebiete machten den Vögeln zu schaffen.

Umso erfreulicher ist es, dass sich jetzt wieder Weißstörche bei uns ansiedeln. Der NABU Landesverband hat ermittelt, dass in diesem Sommer 772 Weißstorchpaare 1497 Jungtiere in Niedersachsen großgezogen haben. Ein wesentlicher Faktor für die positive Entwicklung ist, dass aufgrund des Klimawandels, immer mehr Störche in Spanien überwintern und nicht mehr bis nach Afrika fliegen.

Ausgehend vom Tierpark Nordhorn haben auch in diesem Jahr Störche außerhalb des Tierparks gebrütet. Der NABU hat in Abstimmung mit der Tierleitung bereits 2013 drei Nester in Nähe des Tierparks aufgestellt. Hierdurch soll den Störchen die Möglichkeit gegeben werden, auch außerhalb des Tierparks geeignete Nistmöglichkeiten zu finden. 

Der NABU betreut außerdem zwei Nester in Laar, und zwei neu aufgestellte Nester in Samern. Damit ist die Aktion zur Ansiedlung der Störche in der Grafschaft Bentheim seitens des NABU abgeschlossen. Zunächst muss sich jetzt zeigen, ob der hiesige Naturraum überhaupt genügend Nahrung bietet.

Darüber hinaus gibt es auch noch einige wenige Nester die von Privatpersonen aufgestellt und betreut werden.

Die Rückkehr des NABU-Wappenvogels ist erfreulich und trägt zur Erhöhung der Artenvielfalt in der Grafschaft Bentheim bei. Störche sind Sympathieträger und erfreuen ihre Betrachter. Ihr Nahrungsbedarf ist vielseitig und setzt sich aus unterschiedlichsten Tierarten zusammen: Kleinsäuger, Frösche, Kröten, Eidechsen, Schlangen Fische, große Insekten und ihre Larven. Jungvögel werden in den ersten ein bis zwei Wochen hauptsächlich mit Regenwürmer und Insekten gefüttert. Aber auch Aas wird nicht verschmäht.  Im Tierpark Nordhorn werden die Störche nicht gefüttert. Sie müssen wie alle frei lebenden Tiere ihre Nahrung in der freien Natur selber suchen. 

Mehr Informationen zu den Störchen in der Grafschaft Bentheim gibt es auf der Website: www.stoerche-grafschaft-bentheim.de  

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Naturschutzjugend

NAJU Malwettbewerb

Da bis auf weiteres alle Treffen ausfallen müssen, möchten wir alle Kinder zu einem Malwettbewerb einladen.

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und

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Tel.: 0157 39019112

 

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Über 12 Millionen Vogelbrutpaare weniger in Deutschland

Foto: Silas Suntrup

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Wissenschaftler belegen dramatisches Insektensterben

Wildbiene              Foto: Gerd Butke

27 Jahre wurden Schutzgebiete untersucht – die Ergebnisse sind erschreckend: Mehr als 75 Prozent weniger Biomasse bei Fluginsekten.

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