Naturschutzgebiet Tillenberge

Das Naturschutzgebiet Tillenberg  ( Kennzeichen Kennzeichen NSG WE 009) ist 96 Hektar groß. Es liegt zwischen Nordhorn und Brandlecht direkt an der Vechte.

Es ist ein beliebtes Naherholungsgebiet insbesondere für Nordhorner und Obergrafschafter Bürger.

Hier, im Niederungsbereich der Vechte, sind Hartholzauwälder, mehrere, zum Teil mit dem Fluss verbundene, Altarme, Stillgewässer und Gräben zu finden. An den Talrändern stehen Eichen-Mischwälder und teilweise mesophile Buchenwälder.

Die Binnendünen der Tillenberge werden von einem Heidegebiet geprägt. Hier kommen Wacholder (→ Wacholderheide), Zwergstrauchheide und lichte Bestände von Birken-Eichen-Wäldern vor. In feuchten Senken kommt es bereits zu ersten Moorbildungen.

Das Gebiet steht seit dem 21. Juli 2001 unter Naturschutz. Das bereits seit1936 bestehende, ca. 16 Hektar große Naturschutzgebiet „Tillenberge“ ist in das Naturschutzgebiet „Brandlechter Vechetal und Tillenberge“ einbezogen worden.

Fotos: Wilfried Jürges, Armin Siemering

Die Landschaftspflege wird durch vierbeinige Helfer vom Tierpark Nordhorn gewährleistet:

Fotos: Wilfried Jürges

Seit 1996 werden etwa 20 Hektar des Naturschutzgebietes durch den Tierpark Nordhorn betreut und gepflegt. Um die drohende Verbuschung der Heide- und Wiesenflächenflächen zu verhindern, werden sie mit Bentheimer Landschafen und Ziegen beweidet. Ein besonderes Ereignis ist der jährliche Schafauftrieb, bei dem Schäfer mit Hütehunden die Tiere vom Winterquartier im Tierpark zur Sommerweide in die Tillenberge führen.

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Exkursionen und Vorträge:

Naturschutzjugend

NAJU Gruppe Nordhorn

und

NAJU Gruppe Schüttorf

Silas Suntrup

Tel.: 0157 39019112

 

Weitere Informationen zur Jugendarbeit :siehe hier

Über 12 Millionen Vogelbrutpaare weniger in Deutschland

Foto: Silas Suntrup

Weitere Informationen: siehe hier

Wissenschaftler belegen dramatisches Insektensterben

Wildbiene              Foto: Gerd Butke

27 Jahre wurden Schutzgebiete untersucht – die Ergebnisse sind erschreckend: Mehr als 75 Prozent weniger Biomasse bei Fluginsekten.

Weitere Informationen: siehe hier

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